Wilhelmshaven – Neue Gruppenarbeitsräume konnte jetzt die Jade Hochschule den Studierenden des Fachbereichs Management, Information, Technologie (MIT) zur Verfügung stellen. Als Pilotprojekt wurden erstmals sogenannte „vetroCubes“ installiert. Dabei handelt es sich um flexible Bauelemente, die als „Räume im Raum“ in nur zwei Wochen zu separaten Gruppenarbeitsplätzen in einem Vorlesungsraum installiert wurden. Sie können im Raum verschoben und auch als Konferenzraum genutzt werden und verfügen über eine eigene Strom- und Luftversorgung. Die Gestaltung des innovativen Lernraumkonzeptes wurde mit Mitteln der Jade Hochschule finanziert.
Studierende können die Cubes seit dieser Woche nach Bedarf nutzen, die integrierte Technik eignet sich für verschiedenste Teamarbeiten. „Diese Flexibilität zu haben, ist hervorragend. Wir werden unseren Studierenden noch mehr davon bieten müssen“, beurteilt Präsident Dr. Elmar Schreiber das Raumkonzept. Die neuen Arbeitsplätze für die Studierenden befinden sich im Westgebäude am Studienort Wilhelmshaven. Sie sind durch Glaswände und schallabsorbierende Elemente voneinander getrennt, als einzelne Räume einsetzbar und könnten bei Bedarf abgebaut und an anderer Stelle wieder eingesetzt werden. In dem in dieser Woche eröffneten Raum wurden fünf der Cubes verwendet.
„Die Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, neue Lernkonzepte in die Ausbildung der Studierenden zu integrieren. Dafür braucht es auch neue Lernräume. Wir freuen uns, dass die Hochschule uns finanziell bei der Umsetzung unterstützt hat“, sagt der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr.-Ing. Christoph Wunck.
In jedem Cube haben jeweils mehrere Studierende Platz. Jeder Cube bietet einen Tisch für Besprechungsrunden, jeweils einen Mac- als auch einen Windows-Rechner und einen großen Bildschirm. Dank der Schalldämmung in den einzelnen Cubes können die Gruppen völlig ungestört voneinander arbeiten. Gerade für die im Lehrbetrieb eingesetzten Unternehmensplanspiele ist das praktisch, denn die Gruppen konkurrieren hier miteinander. Wenn die Entscheidungen gefällt werden, sind alle Türen geschlossen. Auf den Sauerstoffverbrauch beim Denken wird ebenfalls Acht gegeben: Eine Belüftung und ein CO²- Warnsystem sind in jedem Arbeitsraum integriert.
Die Ausstattung überzeugt auch die Studierenden: „Mehr als ausreichend, weit über dem, was man erwartet hätte. Die Atmosphäre ist auch gut, man kann sich hier auf jeden Fall konzentrieren!“, bestätigen Viktoria Ruder (22) vom Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und ihre Arbeitsgruppe. Nur eine analoge Pinnwand vermissen sie noch.